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Die Marienkirche

Die Anfänge der Kirchengemeinde Fischbach reichen einige hundert Jahre zurück. Erste Hinweise auf die Marienkirche ergeben sich aus dem Stiftungsbuch des St. Martha-Spitals des Jahres 1356. Hier findet sich der Hinweis "gemerkt von der Kirche zu Vischbach, die geweiht ist worden .......... der hochgelobten Jungfrau St. Marien".

Die Anfänge der Marienkirche mit GlockenturmKirchengemeinde Fischbach reichen einige hundert Jahre zurück. Erste Hinweise auf die Marienkirche ergeben sich ausAltarblick vor der Zerstörung im 2. Weltkrieg dem Stiftungsbuch des St. Martha-Spitals des Jahres 1356. Hier findet sich der Hinweis "gemerkt von der Kirche zu Vischbach, die geweiht ist worden .......... der hochgelobten Jungfrau St. Marien".

Ursprünglich gehörte zu der Marienkirche ein Glockenturm, wie eine Aufnahme aus dem Jahr 1916 zeigt. Die Kirche wurde im zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und erst in den Jahren 1956/57 unter Einbeziehung des erhaltenen Mauerwerks, jedoch ohne Steildach und Glockenturm, wiederhergestellt.

Bemerkenswert ist der spätgotische Flügelaltar aus dem 15. Jahrhundert. Altarbild der MarienkircheDas Ölgemälde auf Holz ist von einem unbekannten Künstler im damals verbreiteten Stil der Niederländischen Schule gemalt. Neben biblischen Motiven im Mittelteil zeigt es links und rechts das knieende Stifterpaar. 

Auffallend ist auch das aus Sandstein gehauene,Innenraum der Marienkirche gut erhaltene Sakramentshäuschen auf gedrehter Säule in der Südmauer. Es dürfte ebenfalls gegen Ende des 15. Jahrhunderts entstanden sein.

Im Innenraum fällt der querrechteckige Chor und das Kreuzrippengewölbe mit dem Tellerschlußstein auf.

Im Jahr 1480 ließ der Nürnberger Partizier Carl Holzschuher eine Glastafel für das südliche Hauptfenster der Kirche fertigen. Es trägt die Überschrift: "Holzschuher, Zeidler und Gotteshauspfleger, 1480". Zu dieser Zeit hatte Fischbach noch keine eigene Pfarrei und bedurfte daher eines Gotteshauspflegers.

Die Marienkirche von außen