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KV-Wahl 2018

Die Amtszeit des Kirchenvorstandes geht im Herbst zu Ende. Am 21. Oktober werden in ganz Bayern, so auch bei uns in Fischbach, neue Kirchenvorstände gewählt. Der Kirchenvorstand ist auch für unsere Gemeinde wichtig. Damit es aber eine Wahl geben kann, müssen erst einmal Kandidaten gefunden werden. Das geschieht in den nächsten Wochen.

„Ich glaub. Ich wähl.“
Ist eine zupackende Sicht des Lebens, weit über die Kirchenvorstandswahlen hinaus: Zuversichtlich, hoffentlich – und darum auch verantwortlich! Es sollte uns nicht gleichgültig sein, was aus uns und dieser Welt wird; wie wir in unserer Gemeinde miteinander leben wollen. Man trifft Entscheidungen, wählt zwischen verschiedenen Angeboten und Alternativen, sagen bewusst Ja oder Nein. Es ist gut, eine Wahl zu haben. Zu entscheiden, welchen Stellenwert Glaube und Kirche in Zukunft haben sollen. Mitzubestimmen, welche Angebote in unseren Gemeinden für Groß und Klein, Alt und Jung hilfreich oder gar vonnöten sein werden. „Ich glaub. Ich wähl.“ und entscheide mich deshalb für meine Kirche. Mir ist nicht gleichgültig, was aus ihr wird.

Was macht ein Kirchenvorstand?
Der Kirchenvorstand ist eine evangelische Spezialität: In ihm beraten und entscheiden gewählte und berufene Gemeindeglieder gemeinsam mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin auf „Augenhöhe“. Es geht um die Leitung der Kirchengemeinde - und das ist ein weites Feld. Es geht um Gebäude und Finanzen, Mitverantwortung beim Gottesdienst, dem Angebot der Gemeinde, um die Auswahl eines Pfarrers/einer Pfarrerin und die geistliche Gesamtverantwortung.

Warum lohnt es sich zu kandidieren?
Wenn das Herz für ein bestimmtes Arbeitsfeld schlägt, wie die Kirchenmusik, die Kinder- und Jugendarbeit, den Besuchsdienst, den Weltgebetstag oder für das "Große Ganze" der Kirchengemeinde, kann in diesem Gremium mit beraten und gestalten, entscheiden und dafür arbeiten, um für die gesteckten Ziele und geplanten Visionen der Kirchengemeinde Verantwortung zu übernehmen. Dabei lerne und gewinne ich auch für mich persönlich eine Menge dazu.

Wer darf eigentlich wählen?
Jedes Gemeindeglied ab 14 Jahren, wenn er bzw. sie konfirmiert ist oder ab 16 Jahren. Das Wahlalter ist auf 14 Jahre festgelegt, weil unsere Jugendlichen mit der Konfirmation alle Rechte und Pflichten bekommen. Und zu den Rechten gehört eben auch das demokratische Recht zu wählen. Wählbar ist Mann oder Frau ab 18 Jahren, eine Berufung ist bereits mit 16 Jahren möglich.

Und wie wird gewählt?
Die Wahl 2018 wird als allgemeine Briefwahl durchgeführt, das heißt, alle Wahlberechtigten erhalten bis Ende September 2018 per Post ihre Wahlunterlagen und können damit per Briefwahl oder im Wahllokal vor Ort ihre Stimmen abgeben.

Gibt es eine Altersgrenze nach oben für Kandidaten?
Tatsächlich gibt es eine Landeskirche, die versucht hat, ein Höchstalter festzulegen. Davon halte ich wenig. Die Mischung macht es aus: Es braucht die erfahrenen Ehrenamtlichen genauso wie Menschen mit frischen Ideen. Und wer sagt denn, dass Ältere nicht auch unkonventionell und innovativ sein können?

Gibt es Sitzungsgelder für die vielen Abendtermine?
Jede Menge „Gottes Lohn“ samt kostenlosem Training für das „Sitzfleisch“. Aber im Ernst: Viele Kirchenvorstände kümmern sich hervorragend um ihre Sitzungs-kultur, informieren transparent, bauen Pausen ein und gönnen sich hin und wieder einen Klausurtag.

Wie sieht es aus mit einer Quotenregelung für Frauen?
Es gab Zeiten, da wäre das notwendig gewesen. Aber anders als in den Auf-sichtsräten der Konzerne sind Frauen in den Kirchenvorständen sehr präsent. Manche denken inzwischen schon eher über eine Männerquote nach.

Reicht es, wenn ich mich als Kandidat für einen Aspekt z.B. Jugendarbeit oder Kirchenmusik interessiere, oder muss ich mich in allen Bereichen auskennen?
Ein bestimmter Schwerpunkt ist durchaus in Ordnung. Auch werden für bestimmte Bereiche zu Beginn einer Wahlperiode sogenannte Beauftragungen vergeben. Hier kann jeder sein persönliches Engagement für einen Bereich in der Gemeinde einbringen. Nur sollte die Verantwortung für das Ganze im Vordergrund stehen. Da hilft ein weiter Blick.

Wer führt die Wahl durch?
Verantwortlich für die Durchführung der Wahl ist der Vertrauensausschuss, so wie wir Ihn im letzten Kirchenboten genannt haben und wie wir Ihn hier vorstellen möchten.
Zögern Sie nicht, sich bei Fragen an den Vertrauensausschuss zu wenden.

Welche Aufgaben hat der Vertrauensausschuss?
Nach sechs Jahren sind die Kirchengemeinden der bayrischen Landeskirche wieder aufgerufen, neue Kirchenvorsteher und -vorsteherinnen zu wählen. Dazu ist ein Vertrauensausschuss zu konstituieren, um die Wahl vorzubereiten und durchzuführen.
Dem Vertrauensausschuss gehören an, der Vorsitzende des Kirchenvorstandes, wegen der Vakanz in unserer Gemeinde ist es Pfarrerin Dr. Griet Petersen, drei Mitglieder des Kirchenvorstandes und drei Gemeindeglieder (die natürlich vorab gefragt wurden). Sie alle sind in geheimer Wahl gewählt worden. Bei uns setzt sich der Vertrauensausschuss zusammen aus: Pfarrerin Dr. Griet Petersen, Vertrauensfrau Iris Jackwerth, Adolf Horn, Kurt Füglein, Claudia Buchner, Gerhard Herzing und Benedikt Bürner.
In den nächsten Wochen werden wir unterschiedlichste Menschen in der Gemeinde ansprechen, die wir für ein Engagement im Kirchenvorstand gewinnen und für die anstehenden Herausforderungen der nächsten Wahlperiode zusammenbringen möchten.
Werden auch Sie Kandidat/in für den Kirchenvorstand oder wenn Sie jemanden anderen dafür geeignet halten, wenden Sie sich an den Vertrauensausschuss. Wir freuen uns auf Sie!
Gestalten und organisieren Sie ihre Kirchengemeinde aktiv mit!

Wie erreiche ich den Vertrauensausschuss?
Pfarrerin Dr. Griet Petersen erreichen Sie über unser Pfarramt: Tel.: 0911 830122, E-Mail: auferstehungskirche.fischbach@elkb.de
Vertrauensfrau Iris Jackwerth: Tel.: 0911 832120, E-Mail: ijackwerth@t-online.de

Iris Jackwerth
Vertrauensfrau des Kirchenvorstandes