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"Auf ein Wort" aus dem Kirchenboten September/Oktober 2013

Liebe Leserinnen und Leser!

Diakonie macht Sinn – so lautet das diesjährige Jahresthema der Diakonie Bayern. Wenn ich mich in unserer Gemeinde umsehe, dann kann ich das nur bestätigen: An vielen unterschiedlichen Orten habe ich die Diakonie – den Dienst am Nächsten – in Fischbach entdeckt: manchmal ganz offensichtlich, manchmal eher im Hintergrund.

Als erstes bemerkte ich die kleinen roten Smart-Autos der Diakoniestation, die schon früh morgens durch Fischbach kurven und ihren Dienst tun. „Ohne die Diakonie hätte das hier zu Hause gar keinen Sinn mehr. Ich würde das allein gar nicht mehr schaffen. Da müssten mein Mann und ich ins Heim“, berichtet mir eine Nachbarin dankbar. Eine andere Dame erzählt bei einem Geburtstagsbesuch: „Wissen Sie, nachher kommt wieder jemand von der Diakonie und wir gehen einkaufen. Diese kleinen Aufgaben, die ich mit ein wenig Hilfe selbst mitgestalten kann, geben meinem Leben noch einen Sinn. Darauf freue ich mich immer die ganze Woche.“

FiNaH - SpielenachmittagAber neben der „offiziellen“ Diakonie begegnete ich auch noch anderen diakonischen Helferinnen und Helfern, zum Beispiel in der FiNaH. Jeden Monat treffen sich dort Fischbacher Christen zu „Spiele und Tänze im Sitzen“ mit älteren Herrschaften aus der Nachbarschaft, um deren Sinne mit motorischen Übungen und Denkspielen wach zu halten. Ein paar Mal konnte ich schon dabei sein und ich muss sagen: Das Rummikub-Spielen mit den Senioren bereitet mir so viel Freude, dass ich am Ende nicht sagen kann, wer an diesem Nachmittag für wen „diakonisch-dienend“ war.

Nicht zu vergessen ist auch unser diakonischer Besuchskreis. Dort treffen sich regelmäßig treue Seelen, um gemeinsam an die Menschen in unserer Kirchengemeinde zu denken, die auf Grund von Krankheit oder anderen Nöten nach dem Sinn ihres Lebens fragen. Zusammen wird überlegt, wer wem mit einem Besuch etwas Gutes tun kann.

So vielfältig ist Diakonie in Fischbach. Aber eines haben alle Angebote gemeinsam – sie „machen Sinn“ sowohl für diejenigen, die Hilfe erhalten, als auch für diejenigen, die ihren „Dienst“ dort tun. Diakonie macht für alle Sinn! Für uns alle – und auch für Gott! In der Bibel heißt es:

Christus spricht: „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ (Mt 25, 40)

Unter diesem biblischen Leitmotto gestalten Menschen, die sich für die Diakonie in Fischbach engagieren, gemeinsam einen Gottesdienst. Wir würden uns freuen, wenn dazu viele Freunde der Fischbacher Diakonie kommen würden:

Diakonie-Gottesdienst am 13. Oktober 2013 um 9.30 Uhr
in der Auferstehungskirche – weil Diakonie Sinn macht!

Herzliche Einladung an ALLE!

Ihre Vikarin Romina Rieder.