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Kerzen anzünden in der Auferstehungskirche

Gut Ding hat Weil‘ oder was lange währt, wird endlich gut. Beide Redensarten wären auch als Überschrift für diesen Text geeignet gewesen. Worum geht es? Der aufmerksame Leser weiß, dass seit längerer Zeit der Wunsch offen war, in unserer Auferstehungskirche einen Kerzenständer aufzustellen, an dem Menschen selbst ein Licht anzünden können.

Alle Besucher sind herzlich eingeladen, eine Kerze anzuzünden. Die letzen Hürden für die Anschaffung konnten sehr leicht überwunden werden, da wir eine Spende anlässlich einer Trauung für die Finanzierung erhalten haben. An dieser Stelle möchten wir der Spenderfamilie ganz besonders herzlich danken, die unserer Gemeinde diese Freude bereitet.

Sicherlich haben Sie bei einem Besuch einer Kirche schon oft so einen Kerzenständer entdeckt und vielleicht eine Kerze angezündet. Warum verlangt uns danach und worin liegt der tiefere Sinn des Lichtes? Beim Anzünden einer Kerze verweilen wir kurz, sprechen ein Gebet für uns oder einen anderen Menschen und gehen wieder. Die Kerze brennt aber weiter, als Ausdruck für unsere Freude oder auch für unser Leid, für Gelingen oder Scheitern, für eine Bitte oder einen Dank. Mit dem Anzünden der Kerze bringen wir das vor Gott und bitten um seine Begleitung.

Nehmen Sie dieses Angebot an, eine Kerze anzuzünden, ihr Anliegen vor Gott zu bringen, ihm nahe zu sein und die symbolische Wirkung des Lichts für sich selbst aufzunehmen.

„Es ist besser ein Licht anzuzünden als über die Dunkelheit zu klagen.“

Konfuzius

Lydia Schmidt-Wagon