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Unser Kirchendach sagt Danke!

Unsere Auferstehungskirche braucht Ihre Hilfe …mit diesem Aufruf haben wir uns vor gut einem Jahr an Sie gewandt und um Spenden für die Dachsanierung gebeten. Sie haben uns nicht im  „Regen stehen lassen“, sondern mit vielen Spenden immer und immer wieder unterstützt, was für uns als Kirchenvorstand und auch für Pfarrerin Andrea Möller überwältigend war und ist.

Es gab uns einen unglaublichen Rückhalt, zu wissen, auf unsere Gemeinde können wir im wahrsten Sinne des Wortes „bauen“. Auch und vor allem weil die letzten Jahre immer wieder notwendige Baumaßnahmen Vorrang vor so manch anderem Thema hatte. Die Summe aller Spenden (bis 31.01.2018) beträgt 57.540 Euro.

Diese wohlwollende Unterstützung und die unermüdliche Bereitschaft zu spenden bringt die Verbundenheit zu Ihrer Kirchengemeinde in Fischbach zum Ausdruck und wir möchten Ihnen
sehr herzlich „Danke“ sagen. Für unsere Arbeit ist es sehr wichtig zu wissen, dass die Gemeinde uns vertraut.

Wie schon angekündigt, möchten wir Spender ab 100 Euro namentlich auf einer Spendertafel im Kirchenvorraum veröffentlichen. Wer dies nicht möchte, melde sich bitte im Pfarramt.

Kirche und Wolke

Im Januar nahmen die letzten Handwerker ihre Werkzeuge aus der Hand und die Sanierung des Kirchendaches und die sich daraus erweiterten notwendigen Baumaßnahmen können im Großen und Ganzen als abgeschlossen betrachtet werden, auch wenn das ein oder andere Detail im Außenbereich noch ergänzt werden muss.

Vielleicht erinnern Sie sich noch oder waren selbst vor Ort, als uns am Kirchenmusikfest 2014 ein plötzliches Gewitter mit starkem Regen überraschte und wir in Windeseile mit den Darbietungen in die Kirche umziehen mussten. Anschließend wurden wir alle Zeugen, auch das Kirchendach hielt den Wassermassen nicht mehr stand und es triefte in den Innenraum.

Nun galt es zu handeln und das Thema wurde zu einem Dauerbrenner in vielen Kirchenvorstandssitzungen. Zu Beginn stand die Frage: Teilsanierung oder Komplettsanierung? Ein Blick auf unsere Auferstehungskirche heute beantwortet diese Frage. Bei den eingehenden Begehungen mit Sachverständigen, Mitgliedern des Bauausschusses aus dem Kirchenvorstand, Architekt Heinz Huber, Zuständigen aus der Landeskirche und Handwerkern gewann die Baumaßnahme stetig an Umfang.

Am Dach der Auferstehungskirche wurden seit der Erbauung im Jahr 1933 außer der Beseitigung von Kriegsschäden keine wesentlichen Renovierungen durchgeführt und so wunderte es nicht, dass die Schäden erst bei genaueren Untersuchungen in ihrem ganzen Ausmaß sichtbar wurden. Die Dachziegel waren großflächig stark verwittert, die zu schwache Traglattung war stellenweise gebrochen, am Gebälk wurden Schädlingsbefall und Kriegsschäden festgestellt und auch Kugel und Turmkreuz waren in Mitleidenschaft gezogen. Demzufolge musste bei der Dachsanierung die Traglattung und die Ziegeldeckung komplett erneuert werden.
Zimmermannsarbeiten am Tragwerk und an den Laufstegen im Dachraum sowie Klempner- und Elektroarbeiten mussten durchgeführt werden. Die Blitzschutzanlage wurde erneuert und umfangreiche Putz- und Stuckarbeiten waren notwendig. Bei den Dach- und Fassadenarbeiten wurde auch das Jugendhaus mit einbezogen.

Betrachten wir nach der Fertigstellung das Bauensemble im Verbund mit dem Jugendhaus und den Anschluss an das Haus der Begegnung einschließlich der neu angebrachten Behausungen für Mauersegler, Turmfalken am Turm und die Winterquartiere für die Fledermäuse im Dachraum, die sich in luftiger Höhe wohlfühlen, ergibt sich ein vorzeigbares einheitliches Gesamtbild mit dem wir sehr zufrieden sein können.

Mit der Baumaßnahme übernehmen wir auch Verantwortung für die nachfolgende Generation und setzen ein Zeichen zur Bewahrung sowie Erhaltung unseres Gotteshauses.

Lydia Schmidt-Wagon und Adolf Horn
Kirchenvorstände