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Die Auferstehungskirche

Nach Plänen der Nürnberger Architekten Brendel/Kälberer wurde die Auferstehungskirche in den Jahren 1932/33 auf unentgeltlich überlassenem Grund der Kirchenpatronatsfamilie von Harsdorf als zweite evangelisch-lutherische Kirche in Fischbach gebaut.

Sie entstand, nachdem die Gemeinde seit der Jahrhundertwende so stark angewachsen war, dass die in der Ortsmitte gelegene Marienkirche nicht mehr alle Gläubigen aufnehmen konnte.

Das äußere, wehrhafte Erscheinungsbild entspricht dem Geist des Kirchenliedes "Ein feste Burg ist unser Gott".

Im Innenraum bietet die Auferstehungskirche ca. 400 Kirchenbesuchern Platz. Davon befinden sich etwa 60 auf der Empore. Der Flügelaltar ist eine Emailarbeit und wurde nach einem Entwurf des Nürnberger Malers Abel gebrannt. Er zeigt Jesus mit seinen Jüngern beim Abendmahl.

Altarbild

Über dem Altarraum befindet sich ein Kreuzbalken. Der Bildhauer Hans Kreuzer stellt die trauernde Mutter Maria und Johannes, den Lieblingsjünger Jesu, vor dem Gekreuzigten dar. Den Blick nach oben gewandt, offenbart sich auf einer hölzernen Decke ein freundlich blickender Christus. Auf einem Regenbogen sitzend, dem Symbol der Freundschaft Gottes zu den Menschen, breitet Gottes Sohn segnend die Arme aus.

Im vorderen linken Bereich des Altarraumes befindet sich in einem Holzkästlein eine spätgotische Lindenholzplastik, die aus der Marienkirche stammt. Sie zeigt Maria mit dem Kind. Zu ihren Füßen das Stifterpaar.

Die Taufkapelle wird von einem Kruzifix behütet. Auch dieses stammt vermutlich aus dem 15. Jahrhundert. Der Taufstein ist aus Muschelkalksteinen gemauert. Er wird von einem pyramidenförmigen, allseits verzierten Kupferdeckel überdacht.